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Ouroboros

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Ouroboros, 2024 1929 publizierte Albert Einstein seine unified field theory („Einheitliche Feldtheorie“). Marie-Antoinette Tonnelat, eine theoretische Physikerin, definierte diese 1955 wie folgt: „A theory joining the gravitational and the electromagnetic field into one single hyper-field whose equations represent the conditions imposed on the geometrical structure of the universe.“ Die Mathematik dahinter funktioniert jedoch nicht in unserem Universum mit drei räumlichen und einer zeitlichen Dimension: Um mathematische Konsistenz zu erreichen, benötigt es dazu zehn. Dies macht die unified field theory in der Praxis weder beweis-, noch widerlegbar. Und so wird die theoretische Physik, zumindest die Teilchenphysik mit all ihren Implikationen in Bezug auf Quantenmechanik und Multiversen, plötzlich zu einer Glaubensfrage. Und wo die Wissenschaft an ihre Grenzen stösst, werden sie durch Spiritualität durchbrochen. Bereits in den uralten Texten der Veden, die die Grundlage des Hinduismus bilden, werden Atman und Brahman als Grundpfeiler des sogenannten unified field of consciousness beschrieben. Atman gilt als das Selbst, das pure Bewusstsein, wobei Brahman als der Ursprung alles Seins, das Unendliche begriffen wird. Und da Atman und Brahman im Grunde Eines sind, ist der Mensch in der Lage mithilfe von transzendentaler Meditation sich mit dem allumfassenden kosmischen Bewusstsein zu verbinden, aus dem kollektiven Gedächtnis des Universums zu schöpfen und dadurch Erleuchtung zu erfahren. Dem Anspruch der Beweisbarkeit unterliegt diese Behauptung nicht: Denn der mangelnden, wissenschaftlichen Beweislage stehe die reale, subjektive Erfahrung von zigtausenden Menschen gegenüber. So startete ich eine extensive Recherche und einen Selbstversuch in transzendentaler Meditation und erschuf mit „Ouroboros“ eine Bild- und Klangwelt, die meine Suche nach dem unified field manifestiert. Video 5', Stereo Ton, Loop Wandprojektion 2.8 x 5 m